VISION 20006/2013
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Liebe Leser

Artikel drucken (Christof Gaspari)

Über drei wichtige Ereignisse möchte ich diesmal berichten – ein interessantes Zusammentreffen: Die 25-Jahr-Feier von VISION 2000, die Übersiedlung unseres Büros in den 3. Wiener Bezirk – und die Ebbe in unserer Kassa.
Da wir Ihnen, liebe Leser, schon anlässlich unseres 20. Geburtstags einen Rückblick auf die Geschichte der Zeitschrift geboten haben (siehe VISION 6/2008, nachzulesen auch unter www.vision2000.at), wollten wir das 25-Jahr-Jubiläum anders feiern: mit Vorträgen, die die Aktualität der Botschaft Christi aufzeigen, und mit Zeugnissen über das Wirken Gottes in unseren Tagen. Genau das war ja stets das Grundanliegen der Zeitschrift.
Zunächst also zur 25-Jahr-Feier, zur Tagung am 28. September: Rund 200 Leser waren der Einladung nach Heiligenkreuz gefolgt. Der wunderschöne Kaisersaal, den uns das Stift zur Verfügung gestellt hatte, war bis aufden letzten Platz gefüllt. Am Vortag mussten wir noch Stühle vom Dachboden holen, um allen eine Sitzgelegenheit bieten zu können. Der herzlichen Begrüßung durch Abt Maximilian Heim folgte ein dichtes Programm von Vorträgen, die meisten mit zeugnishaftem Charakter. Wir hatten ja vor allem Referenten eingeladen, die wir in VISION 2000 als Portraits vorgestellt hatten, Personen also, die sich in unseren Tagen um ein Leben aus dem Glauben be­mühen. Glaubt man den Rückmeldungen: eine rundum gelungene Veranstaltung. Sie finden Kurzfassungen der Vorträge im Schwerpunkt dieser Ausgabe.
Nun zum zweiten Punkt: Wir übersiedeln, auch aus Kostengründen, am 14. November in ein anderes Büro. Unsere neue Adresse: Beatrixgasse 14a/12, A-1030 Wien. Telefonnummer und Mail-Adresse verändern sich nicht. Zwar wird die Post uns eine Zeitlang Sendungen an die alte Adresse nachliefern, dennoch bitten wir Sie, liebe Leser, die neue Adresse jetzt schon vorzumerken.
Nun aber zum dritten Punkt, der Ebbe in unserer Kassa. Da muss ich etwas weiter ausholen: Wir haben die Zeitschrift von Anfang an als Werk Gottes angesehen und erlebt. Sonst wäre das Projekt ja auch gar nicht möglich gewesen: Ohne Sponsor, ohne Inserate und Werbemöglichkeit war es auf den unentgeltlichen Einsatz vieler Menschen und auf das Engagement der Leser – das Projekt sowohl finanziell wie durch Weiterempfehlung zu unterstützen – angewiesen. Sie, liebe Leser, haben uns 25 Jahre lang in beider Hinsicht wunderbar mitgetragen und mir erspart, dauernd um Geld zu schnorren.

Die finanziellen Reserven sind aufgebraucht
Bis zum Jahr 2010 hatten wir auch, was den Spendeneingang anbelangt, meist einen geringen Überschuss (ab und zu einen Abgang). Insgesamt aber hat das dazu geführt, dass wir eine Reserve anlegen konnten, die etwa die Kosten einer Ausgabe abdeckte. Seit 2010 hat sich die Situation geändert: Die Spendeneingänge sanken – nicht stark, aber konstant. Dank der angelegten Reserve konnten wir die Lücken schließen. Heuer im Oktober mussten wir aber feststellen: Diese Reserve ist aufgebraucht. Davon möchte ich Sie, liebe Leser, einfach in Kenntnis setzen.
Verstehen Sie dies bitte nicht als bedrängenden Spendenaufruf, sondern als das, was es sein soll: eine Mitteilung. Wir haben uns ja von Anfang an vorgenommen, die Zeitschrift nur so lange herauszubringen, als sie den Lesern einen Dienst erweist, den wir am kostendeckenden Spendenaufkommen ablesen wollten.
Wenn Sie, liebe Leser, also finden, dass wir diesen Dienst der Herausgabe von VISION 2000 weiter leisten sollen, dann darf ich Sie diesmal bitten, uns durch eine Spende ein Zeichen zu setzen, dass Sie am Fortbestand des Mediums interessiert sind.
Bleibt mir, in dieser letzten Ausgabe der Jahres allen Lesern einen gesegneten Advent, ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2014 zu wünschen.


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